Hannes Blog | home | subscribe | contact | admin | technorati | twitter this |
Saturday, July 31st  
 | shuffle | list | rss | 
Umgezogen
Dieser Blog ist umgezogen und ab jetzt unter neuer Adresse zu finden.

Zum neuen Blog!

Vielen Dank an alle, die diesen Blog in der Vergangenheit gelesen haben, und ich würde mich sehr freuen, alle Leser an neuer Stelle Willkommen heißen zu dürfen!

February 19th, 2009 | permalink

delicious
Neulich, auf einer Geburtstagsparty eines Freundes, ging es um das Thema Naturfotografie: 'Da hab ich vor ein paar Monaten eine großartige Seite im Internet gefunden, ich such sie mal für Dich raus.' Eine Nachfrage wenige Tage später ergab: 'Sorry, ich hab gesucht, hab sie aber nicht mehr gefunden.'

Das leidige Problem mit den nicht mehr auffindbaren Seiten

Im Prinzip hat jeder Browser heute die Möglichkeit, Lesezeichen abzulegen und mehr oder weniger komfortabel zu verwalten. Das Problem bei der Sache ist jedoch die Nutzungsbereitschaft. Natürlich hinterlegt man seine wichtigen Inhalte in den Lesezeichen, auch interessante Seiten werden gerne abgelegt. Allerdings stellt sich nach einer gewissen Zeit eine gewisse Überfüllung ein, man merkt dass man nichts mehr findet und beginnt, stark beim Hinzufügen der Lesezeichen zu selektieren. Somit verschwinden Seiten, die zunächst als unwichtig deklariert wurden und erst später relevant werden wieder in den Tiefen des Netzes. Spätestens beim Umzug auf den nächsten Rechner oder bei einer Neuinstallation des Betriebssystems vergisst man allerdings die Lesezeichendatei, und alles war für Katz. Daran, dass man unterwegs, am Rechner auf der Arbeit oder bei einem Freund, nicht auf seine Lesezeichen zugreifen kann, hat man sich inzwischen gewöhnt.

'Social Bookmarking' und seine Bedeutung

Eine Möglichkeit, all diese Probleme zu umgehen, bietet das so genannte 'Social Bookmarking'. Hierbei werden die Lesezeichen nicht mehr lokal auf dem Rechner abgelegt, sondern auf dem Server des Lesezeichenservices im Netz. Heute möchte ich den Service delicious.com vorstellen.

Anlegen und Abrufen von Lesezeichen mit Hilfe von 'Tags'

Nachdem man sich bei delicious registriert hat, hat man dort eine Seite (zu finden unter delicious.com/_name_), auf der man seine gesammelten Lesezeichen einsehen kann. Einmalig - nämlich direkt nach der Registrierung - empfiehlt es sich, zwei Buttons in seinem Browser anzulegen, einen zum Lesezeichen ablegen und einen zum Lesezeichen aufrufen. Das Hinzufügen einer neuen Seite zu den Lesezeichen ist denkbar einfach. Ist die zu speichernde Seite geöffnet, klickt man einfach auf den angelegten Button und es öffnet sich ein Fenster, mit dem man das Lesezeichen anlegen kann. Ein Klick auf den OK-Button schließt das Fenster wieder, das Lesezeichen ist angelegt und man kann ungestört weitersurfen. Neben der Alternative, einfach auf OK zu klicken, bietet sich die Möglichkeit, die Lesezeicheninformationen (Name und Link) zu ändern oder mit einer Notiz zu versehen. Außerdem ist das vergeben von 'Tags' für jedes Lesezeichen möglich und empfehlenswert.

'Tags' sind Schlagworte, die das auffinden einer Seite - auch Jahre später - ermöglichen. Fällt mir beispielsweise eine überwiegend in rot gehaltene Seite mit Schnittberichten über Filme mit dem Namen www.qvxc966Films.com ins Auge, die mir mein Freund Tom empfohlen hat, sind die Tags 'rot', 'film', 'schnittberichte', 'fsk18', 'horror' und 'tom' deutlich sinnvoller als der kryptische Name der Seite.

Das vergeben der Tags ist sehr einfach, entweder man gibt die Worte nacheinander ein ('rot film schnittberiechte fsk18 horror tom'), oder klickt einfach auf die von delicious vorgeschlagenen Tags (meist passend und absolut ausreichend).

Möchte man nun auf ein zuvor gespeichertes Lesezeichen zugreifen, klickt man einfach auf den zweiten angelegten Button im Browser, und findet dort alle bisher angelegten Lesezeichen. Nun gibt man einfach eine Suchanfrage oder einen gewünschten Tag ein, und aus den zahlreichen Lesezeichen kristallisieren sich einige wenige heraus. Über die Kombination verschiedener Tags kommt man so sehr schnell auf eine kleine und übersichtliche Auswahl, in der das gewünschte Resultat sofort zu finden ist.

Dies ist aber - da es sich um eine Webseite handelt - nicht nur am heimischen Rechner, sondern an jedem beliebigen mit dem Internet verbundenen Rechner weltweit möglich.

Lesezeichen für Freunde und alle Anderen

Ein zweiter wichtiger Teil des 'Social Bookmarking' ist das Empfehlen von Seiten für andere. Finde ich beispielsweise eine großartige Seite, von der ich weiß dass sie einen Bekannten von mir, der bei delicious mit dem Namen 'tom' angemeldet und mit mir befreundet ist, auch interessiert, klicke ich beim Ablegen des Lesezeichens den Tag 'for:tom' an. Nun erscheint dieses Lesezeichen in seiner Inbox, und er kann es nach einem Besuch der Seite verwerfen oder in seine Lesezeichen übernehmen - mit den von mir vergebenen oder auch mit modifizierten Tags und Notizen. Auch Bekannten die nicht bei delicious sind, kann ich so einfach die von mir zu einem Bestimmten Thema gesammelten Links zur Verfügung stellen.

Suchen von qualitativ guten Inhalten

Da delicious nur Lesezeichen enthält, die von Menschen weltweit aufgrund Ihrer Qualität abgelegt wurden, beinhaltet die Gesamtheit der auf delicious gespeicherten Links ausschließlich von Menschen als gut bewertete Seiten. Dies setzt die delicious-Datenbank qualitativ deutlich über eine Suchmaschinendatenbank wie z.B. die von google, in der zwar deutlich mehr Seiten hinterlegt sind, die allerdings nur aufgrund technisch ermittelbarer Kennzahlen (verweisende Links, Wortdichte, etc.) bewertet wurden.

Nutzt man nun die angebotene Suche von delicious, wird die komplette Datenbank durchsucht, und man erhält in der Regel deutlich weniger Inhalte wie beispielsweise bei google, jedoch sind diese Inhalte meistens von deutlich höherer Qualität und Relevanz. Zu jedem Ergebnis werden ferner häufig vergebene Tags und die Anzahl der Nutzer angegeben, die diese Seite bisher gespeichert haben.

Private Lesezeichen

Diese Suche wirft natürlich die Frage der Privatsphäre auf. Denn nicht nur die Suche betrifft die komplette Datenbank, sondern ich kann auf delicious.com/tom alle von Tom hinterlegten Inhalte abrufen. Um dagegen vorzugehen, kann man seine Lesezeichen einzeln oder komplett als 'privat' kennzeichnen. Eine komplett private Datenbank widerspricht natürlich dem Social-Bookmarking-Gedanken, und bringt das sinnvolle System nicht weiter, daher sollte man nur die notwendigen Lesezeichen als privat kennzeichnen.

Wenn ich beispielsweise eine Seite von einem guten Fotografen finde, den ich mir merken möchte, habe ich natürlich nichts dagegen, wenn andere diese Seite auch einsehen können - warum solle ich dieses Lesezeichen als privat kennzeichnen? Wenn ich mir ein Negativbeispiel merken möchte, ist ein privates Lesezeichen hingegen sinnvoll - denn mit dieser Seite möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Nicht alles, was in meinen Lesezeichen aufgelistet ist, finde ich gut.

Der Umzug der alten Lesezeichen auf delicious

Um die bisher angelegten Lesezeichen im Browser weiter zu verwenden gibt es eine sehr einfache Import-Funktion. Man exportiert einfach alle alten Lesezeichen im eigenen Browser (Firefox, Safari, IE) und bindet diese danach bei delicious ein. Das dauert wenige Minuten und sogar ein automatisches Tagging der übernommenen Lesezeichen ist möglich.

Sicherheit gegen Datenverlust

Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Speichern der Lesezeichen auf dem heimischen PC ist die Datensicherheit. Während bei einem Systemabsturz zu Hause oft viel Zeit seit der letzten Datensicherung vergangen ist, und folglich alle seit diesem Zeitpunkt gespeicherten Links verloren sind, sind die Links bei delicious sicher abgelegt und wahrscheinlich besser abgesichert, als es in jedem privaten Haushalt und vielen Firmen der Fall ist. Wer sich darauf aber nicht verlassen möchte, kann seine kompletten delicious Lesezeichen inklusive Tags und Notizen auch exportieren und als Sicherheit auf dem heimischen PC ablegen. Diese Möglichkeit kann man auch nutzen, wenn man von delicious wieder auf den Browser oder zu einem andern Social-Bookmarking Service (z.B. Mister Wong) zur Lesezeichenablage wechseln möchte.

Kontakt knüpfen

Wer nun Interesse daran hat, das ganze mal auszuprobieren, dem kann ich nur empfehlen es zu tun und sich anzumelden. Wer mich als Kontakt hinzufügen möchte sei dazu herzlich eingeladen - bitte kontaktiert mich unter dem 'contact' Link ganz oben im Blog oder per Mail, dann teile ich Euch gerne meinen Benutzernamen bei delicious mit.

November 9th, 2008 | permalink

Das web2.0, eine millionenschwere Maschine
'Och nee, nicht noch 'ne Community!', 'Muss man sich da anmelden?', 'Wozu brauch ich das?' - das sind die Sätze, die man immer häufiger zu Hören bekommt wenn es um neue Services im Internet geht. Als Überbegriff über all diese Phänomene wird gerne der Ausdruck web 2.0 gebraucht. Aber wer blickt da überhaupt noch durch?

Web 2.0, was ist das? Was war denn dann web 1.0?


Um dem häufigsten Irrtum erstmal den Garaus zu machen: web 2.0 ist kein Programm, was man installieren muss. Web 2.0 ist viel mehr die aktuelle Generation des Internets. Denn die Unterscheidet sich grundlegend vom Internet der vergangenen Jahre - die aber nie als web 1.0 o.ä. tituliert wurde.

Anfang der 90er, zu Beginn des www (World Wide Web), also als Internetseiten erstmalig in einem für Menschen angenehmen Format dargestellt und verlinkt werden konnten, wurde das Internet überwiegend von Akademikern und sehr computeraffinen Menschen verwendet. Es lebte davon, dass man die Inhalte einstellte und anbot, die man selbst beisteuern konnte und im Gegenzug die Angebote von anderen einsehen und nutzen konnte. Es war ein ausgeglichenes System. Allerdings war das Einstellen von Inhalten keinesfalls trivial und benötige Fachwissen (html, ftp, ...), das nur die wenigsten besaßen.

Diese Anwenderstruktur begann sich zu verschieben, als gegen Ende der 90er immer mehr reine Anwender ohne besonderes technisches Fachwissen begannen das Internet zu nutzen. Es gab im Verhältnis zu den reinen 'Konsumenten' immer weniger private 'Anbieter' von Inhalten - als logische Konsequenz daraus kamen immer mehr professionelle Anbieter (z.B. spiegel online, online seit 1994) und Online-Shops (z.B. amazon, seit 1995 online) auf den Markt und wuchsen rapide. Onlinewerbung etablierte sich daher sehr schnell und wurde zum Problem. Das Internet war geteilt in Anbieter und Nutzer.

Einige von den Möglichkeiten des Internets begeisterte Leute wollten sich mit diesem Zustand nicht abfinden, und begannen neue Services zu programmieren, die es auch technisch völlig ungebildeten Menschen ermöglichte, Ihre Inhalte (in Form von Texten, Bildern oder Videos) zur Verfügung zu stellen (z.B. facebook, flickr, youtube oder myspace). Außerdem wurde es für Firmen mit der Zeit zunehmend schwieriger, neue Dienste gewinnbringend anzubieten, da sich die Nutzer an unpersönliche Anbieterseiten gewöhnt hatten und daher immer schwerer zu begeistern waren. Da sich die neu aufkommenden 'selber-mach'-Seiten größter Beliebtheit erfreuten und einen nie dagewesenen Einblick in Kundengewohnheiten ermöglichten und ein riesiges Werbepotential boten, begannen Firmen und andere Investoren Ihr Geld in kreativere Ideen zu stecken, die als 'StartUp's' bekannt wurden. Die Nutzer begannen wieder selbst Inhalte anzubieten und die getrennte Anbieter & Nutzer-Struktur wurde allmählich wieder aufgehoben.

Der Begriff Web 2.0 - erstmalig 2004 verwendet - bezeichnet die Generation des Internets, in dem jeder Nutzer auch Anbieter sein kann. Heute gibt es die technologischen Mittel, die es jedem beliebig unversierten Menschen ermöglichen, seine Inhalte - inzwischen 'content' genannt - anzubieten. Dies erfordert heute kein Fachwissen und keinerlei Aufwand mehr, mit einem Klick ist ein Bild hochgeladen oder eine interessante Seite als solche für Freunde gekennzeichnet.

Ich will nichts anbieten. Wozu brauch ich das? Außerdem hab ich doch email.

Erstmal: Du brauchst das nicht. Genauso wie Dein Auto und Deine Kaffemaschine. Brauchst Du nicht. Aber vielleicht sind es ja trotzdem Dinge, die Du magst und die Du nicht mehr missen möchtest, nachdem Du Dich dran gewöhnt hast.

Das Internet ist voll mit Informationen, mehr als wir jemals erfassen könnten und es wird immer mehr und mehr. Leider ist ein Großteil dieser Inhalte schlichtweg Mist. Jeder kennt ausgesprochen witzige Videos auf youtube, die er meistens per email oder ICQ geschickt bekommen hat - wenn man aber mal die 100 letzten bei youtube hochgeladenen Videos anschaut, wird im Regelfall nicht eins dabei sein, was dieses Niveau erreicht. Eine Filterung ist also Wichtig.

Leider kann man eine qualitative Filterung nicht wirklich automatisieren. Man kann zwar alle Inhalte über das Thema 'XYZ' über google suchen, aber ob die Inhalte gut sind oder nur das Wort 'XYZ' sehr oft darin vorkommt weiß man nie. Oft muss man sich durch viele Seiten klicken, bis man ein hinreichend gutes Resultat findet - und diesen Aufwand betreiben alle, die das Thema 'XYZ' suchen. Wäre es nicht schön, wenn man gleich ein Resultat erhalten würde, was viele andere schon für gut befunden haben? Oder anders herum gefragt, wäre es ein Problem, bei einem qualitativ hochwertigen Resultat auf einen Knopf zu drücken, um dieses als solches zu kennzeichnen? Und - noch einen Schritt weiter gedacht: Wäre es nicht schön, wenn die für mich relevanten Informationen gleich bei mir auftauchen, und ich sie gar nicht erst suchen muss?

Anderes Beispiel. Email.

Wer kennt sie nicht - die lieb gemeinten Scherz-Mails vom Kollegen? Megabyteschwere PowerPoint-Präsentationen mit lustigen Bildern und lachenden Katzen am Ende. So nett der Kollege es gemeint hat, und so lustig die Präsentation auch ist - im Regelfall verstopft sie genau dann die Leitung und muss komplett heruntergeladen werden, wenn man vor der wichtigen Besprechung noch schnell im Hotelzimmer die aktuellen Daten von der Sekretärin per Mail geschickt bekommen hat. Mit anderen Worten: Es nervt. Und der Kollege meint es noch nicht mal böse.

In Zeiten des web 2.0 sind diese Mails zum Glück nicht mehr zeitgemäß - und wenn alle auf die gegebenen Möglichkeiten zurückgreifen würden, könnte man auch sicherlich auf 80% des Mailverkehrs verzichten. Im web 2.0 ist vieles als 'Empfehlung' zu betrachten, Services wie tumblr (Artikel dazu folgt) oder Technologien wie RSS (dazu habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren schon etwas geschrieben) ermöglichen das.

Ins echte Leben übertragen kommt der Kollege mit dem lustigen Aufkleber also nicht mehr ins Meeting geplatzt und klebt ihn auf die Beamerlinse. Statt dessen sammelt er alle lustigen Aufkleber auf einem Tablett vor dem Konferenzraum, und alle Teilnehmer können sich danach - wenn sie die Zeit dafür haben - daran erfreuen und sich vielleicht den ein oder andern auf Ihre Mappe kleben.

Warum der ganze Text?

Mir fällt immer wieder auf, wie sinnfrei Programme, Technologien und das Internet genutzt werden. Ich bekomme Bilder als Word-Dokumente geschickt und Schaltkreise als unterschiedliche Trennlinienstärken von Excel-Tabellen. Mails mit riesigen Anhängen, von denen ich nach dem Runterladen feststelle, dass ich es schon vor Jahren gesehen habe und es außerdem genau so im Internet steht - also ein Link gereicht hätte. Statt dessen fange ich an mein Postfach manuell zu leeren, weil es von 5 dieser Mails wieder frühzeitig überfüllt ist. Leute schicken mir 100 Bilder einzeln per ICQ, um mich dann zu fragen, ob ich die Bilder für sie ins Internet stellen könnte. Fotos von der letzten Party laufe ich Monate lang hinterher, bis demjenigen auffällt, dass er aus versehen seine Karte gelöscht hat.

Die Liste ist lang, die nächsten 10.000 Beispiele erspar ich Euch. Während ich auf meine Klausuren gelernt habe, fielen mir genau diese Probleme des öfteren auf, gerade bei Instituten deren Organisation noch auf einem Stand von 1990 festhängt. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich einige Dinge nutzen konnte, die mir gerade als ich viel im Stress war und viel zu tun hatte, enorm viel Arbeit erspart haben und mich außerdem auch in meinem Lernkämmerchen an der Außenwelt haben teilhaben lassen.

Das web 2.0 ist eine millionenschwere und unglaublich mächtige Maschine, die uns allen uneingeschränkt zur Verfügung steht. Leider wissen das die wenigsten, und noch weniger können sie nutzen.

Daher habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Wochen einige für mich inzwischen unverzichtbare, praktische oder einfach nur schöne Werkzeuge des web 2.0 hier in meinem Blog vorzustellen.

Viel Spaß dabei.

Wer über neue Artikel informiert werden möchte, kann entweder den RSS-Feed abonnieren (Tipps dazu hier und hier im Blog) oder einen ganz klassischen Mail Newsletter bestellen.

October 13th, 2008 | permalink

Probleme mit web.de

Da wundere ich mich die ganze Zeit, warum ich meine eMails bei web.de nicht abrufen kann. Probiere das webinterface - geht. Schau in die Einstellungen - stimmt alles. Ändere den Server - bringt nichts. Schau bei twitter - finde nichts. Schau bei google - finde haufenweise Beschwerden und Probleme aus den letzen 100 Jahren. Meistens über den Spam, die lächerliche Datenkapazität von 12MB insgesamt (!) im Postfach und die POP-Zugriff Zeitbeschränkung.

Nach einigem Suchen bin ich dann auf diesen Link gekommen: http://status.web.de/

Es gibt Wartungsarbeiten, daher ist der POP-Zugriff heute Nacht down. OK. Aber kann man da nicht Bescheid sagen? Es ist ja nicht so, dass web.de seine Freemail-Nutzer nicht für sonst jeden erdenklichen Mist mit aufwändigen html-Mails zuspammt. Ist dann jetzt eine einfache Textnachricht, in der steht dass gewartet wird, zu viel verlangt?

web.de ist einfach schlecht. Und wenn man das im alltäglichen Betrieb schon merkt, wirds im Problemfall um so schlimmer. qed


October 10th, 2008 | permalink

Ballett

Omaha Bitch - Orgasmic Troopers
by Omaha_Bitch

September 29th, 2008 | permalink

Fotos auf 104m² auf dem Ku'damm
Gestern habe ich von dieser Aktion auf ipernity erfahren. Sie bietet Euch die Möglichkeit, Eure Fotos im Oktober auf einer 104m² großen Leinwand auf dem Berliner Kurfürstendamm auszustellen.

Zusatzinfos, Bedingungen, Partner, mit im Boot:

Die Aktion ist natürlich kein Auswuchs der Menschenliebe, sondern eine Werbeaktion - und zwar für den neuen Ford Fiesta. Das solltet Ihr auf jeden Fall bedenken, bevor Ihr Eure Bilder einreicht: Eure Bilder werden als Ford-Werbung dienen, und Ihr seht keinen Cent dafür. Die einzige Gegenleistung ist wie gesagt die großflächige Ausstellung und Eure Nennung. Ob es das Wert ist und ob man sich mit Ford identifizieren will muss jeder selber wissen.

Um Teilzunehmen muss man sich bei ipernity anmelden, dort seine Bilder hochladen, Mitglied der 'This Is Now'-Gruppe werden und die Bilder dort hinzufügen. ipernity ist eine Fotocommunity, die flickr sehr ähnlich ist, aber einige nette Features mehr hat (z.B. Blog, echte Videos, Musik). Für mich hat ipernity flickr abgelöst, weil bei ipernity nicht zensiert wird.

September 20th, 2008 | permalink

Chrome EULA geändert
Aha, wie man sieht ist google zurückgerudert. Der bisherige Text in den Chrome-Nutzungsbedingungen ist inzwischen diesem hier gewichen:

5. Inhalte in den Diensten
Sie bleiben Inhaber etwaiger Urheberrechte und sonstiger Rechte an Inhalten, welche Sie in den Diensten oder mithilfe der Dienste übermitteln, einstellen oder anzeigen.


Gut so google.

September 15th, 2008 | permalink

google Chrome EULA
Eben habe ich diesen Artikel zu google Chrome gefunden, in dem auf diesen Teil der google Chrome Nutzungsbedingungen hingewiesen wird:

11.1. ... Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte.

Quelle: Zu den Nutzungsbedingungen

Fraglich, oder?

September 3rd, 2008 | permalink

Neue Motive im T-Shirt Shop
Ab heute sind einige neue Motive, überwiegend zu 'potograf.de' im T-Shirt Shop zu haben.

August 27th, 2008 | permalink

Ein neues Bild aus dem Sarah-Shooting
M
M.

July 19th, 2008 | permalink

justsappho
Über deviantART bin ich auf die großartigen Aktportraits einer jungen Künstlerin aus Südengland gestoßen. Marla oder justappho stellt sich auf ihrem Blog als Model und Fotografin vor, was auch begründet, warum sie mir auf ihrem deviantART-Profil durch ihre exzellenten Selbstportraits aufgefallen ist. Marlas Bilder überzeugen durch Schlichtheit, Einfachheit und eine großartige Atmosphäre, die gleichzeitig Wärme und Kälte ausstrahlt. Die Fotos zeigen Stärke und Verletzlichkeit, sind dabei unglaublich authentisch und zeigen eine unverfälschte Realität, sind dabei aber ausgesprochen sanft. Daher möchte ich jedem den Besuch Ihrer Seiten empfehlen, sich dieses Portfolio anzuschauen lohnt sich in jedem Fall.





July 18th, 2008 | permalink

Pavel Kiselev - Fotograf aus Moskau
Heute bin ich über das großartige deviantART-Profil von Pavel Kiselev gestoßen.

Das deviantART-Profil hat mich komplett begeistert - hier würde ich jedem empfehlen mal reinzuschauen. Die Website ist logischerweise auf russisch und will erstmal verstanden werden, zeigt aber ein breiteres Bild seiner Arbeit.

July 16th, 2008 | permalink

Grafikkonverter umsonst
Lemkesoft bietet heute einen kostenlosen Lizenzschlüssel für den Grafikkonverter 5.9.5 an, wenn man auf dieser Seite den Couponcode 'macwelt2008' eingibt. Das ist zwar nicht die neuste Version, aber für gelegentliche Anwendung sollte sie für die meisten Leute ausreichen. Aktuell liegt der Grafikkonverter in Version 6.1.1 vor, die Lizenz dafür ist mit 29,95€ auch recht erschwinglich und lohnt sich für regelmäßigere Nutzer auf jeden Fall. Beantragt man jedoch zuerst die mit diesem Couponcode kostenlose Lizenz für Version 5.9.5, kann man das Upgrade auf die aktuelle Version 6.1.1 für 19,95€ kaufen. Das sind immerhin 10€ weniger als normal, und über 10€ Nachlass bei einem großartigen Programm, dass ohnehin nur 30€ kostet kann man sich nicht beschweren. Beim herunterladen der jeweiligen Dateien ist lediglich zu beachten, dass man die für den eigenen Rechner und das eigene Betriebssystem passende Version wählt.

July 4th, 2008 | permalink

ICQ Protokoll geändert
Wenn Ihr gerade mit Adium (o.ä.) bei ICQ online seid: geht nicht offline, denn sonst kommt Ihr nicht mehr rein, und dürft Euch statt dessen diese Fehlermeldung ansehen:
Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt. Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im/

Denn diesen Quellen zu folge, hat AOL (Besitzer von ICQ) das ICQ-Protokoll geändert, so dass man sich nun mit diversen Clients nicht mehr anmelden kann. Wie lange es dauert, bis Adium und Konsorten neue Versionen rausgebracht haben, mit denen man sich wieder anmelden kann, steht in den Sternen. Einige Freaks haben die Sache wohl schon gehackt, aber das ist noch nicht als Lösung des Problems für jedermann zu sehen. Das AOL das ICQ-Protokoll wieder zurückrüstet scheint eher unwahrscheinlich.

Der Besuch bei pidgin ist übrigens nicht zu empfehlen, pidgin ist lediglich ein anderer Instant Messenger, läuft aber nur auf Windows, BSD und Linux und tut im Prinzip das gleiche wie Adium. Die entsprechende Seite ist momentan chronisch überlastet - ebenso wie der Adium-Blog.

edit: Der Adium Blog geht wieder, und dort werden die oben genannten Behauptungen weitestgehend bestätigt. Adium bittet in den Kommentaren darum, keine Patches zu installieren (weil das die Server noch mehr lahm legt), sondern auf die bald erscheinende Version zu warten. Die nicht mehr vom Server akzeptierte lib ist von pidgin, und die arbeiten wohl mit Hochdruck an der Lösung des Problems. Sobald die neue lib fertig ist, kommt eine neue Adium-Version, in welcher diese lib integriert ist, heraus. Bis dahin müssen wir warten.

edit 2: Alternativ zum Warten kann man so lange auf eine alte Adium Version downgraden, oder Proteus installieren. Weil für mich ein downgrade nicht in Frage kommt, da mir das Risiko zu hoch ist, dass nachher gar nichts mehr läuft, habe ich mir Proteus installiert, und das klappt bisher mal bestens.

edit 3: Adium geht wieder, die aktuelle Version 1.2.6 findet sich wie immer auf adiumx.org.

July 1st, 2008 | permalink

Bilderbrowser PicLens
Eben bin ich durch einen Tipp auf ipernity auf den Video- und Fotobrowser PicLens gestoßen. PicLens ist ein PlugIn für verschiedene Browser, welches Bilderseiten einen Button hinzufügt, mit dem ein Fullsize-3D Bildbrowser geöffnet wird. Das ganze kommt der Software DestroyFlickr, die neulich von Martin auf kwerfeldein.de vorgestellt wurde, recht nahe, ist aber deutlich flexibler, da sie nicht nur auf flickr läuft, sondern von jeder Website eingebunden werden kann. Außerdem läuft sie als PlugIn im Browser und man muss nicht zusätzlich Adobe Air starten.

Am besten Ihr schaut Euch PicLens selber an, es ist schnell installiert, und 2 Minuten damit arbeiten sagt mehr als 1000 Worte.

Edit: Bei Problemen hilft offenbar der Direktlink für Firefox.

July 1st, 2008 | permalink

Noch mehr Online Musik
Eine weitere sehr interessanter Service, der mir kürzlich empfohlen wurde, ist Tangoo. Hier kann man eine mp3-Datenbank durchsuchen und Titel daraus hören und herunterladen. Wie sich das mit der Legalität verträgt habe ich noch nicht herausgefunden, aber vielleicht findet sich dazu was auf der Seite...

June 8th, 2008 | permalink

Online Musik
Heute habe ich eine tolle Quelle für Musik aus dem Internet empfohlen bekommen: soundflavor.com.

Hier kann man Musik nach Genre, Texten und Ihrer Entstehungszeit suchen. Man kann Playlists erstellen und hören, die Titel sind hierbei nicht gekürzt, so weit ich das bis jetzt mitbekommen habe. Einige Titel lassen sich sogar gratis runterladen, das ganze Album gibts im Regelfall dann im iTunes-Store zu kaufen. Zu jeder Band gibt es eine Infoseite, zu jedem Titel eine Empfehlungsliste mit ähnlichen Titeln. Jeder, der jetzt neugierig geworden ist, sollte sich soundflavor.com mal anschauen.

May 29th, 2008 | permalink

Hehe, sehr amüsant
Weird Face Tricks

May 16th, 2008 | permalink

Modern Streetart
Ich habe gerade eine für mich völlig neue Form der Streetart gesehen. Anschauen lohnt sich:


MUTO a wall-painted animation by BLU from blu on Vimeo.

May 16th, 2008 | permalink

So muss das sein
FIAT 126-PORSCHE

May 14th, 2008 | permalink

Interessante Form des Gewinnspiels
Wenn man auf seinem Blog dieses Gewinnspiel und einen Burger King Gutschein verlinkt, kann man ein MacBook Air gewinnen. Wenn das keine großartige Form der Werbung und des Webseiten-Pushen ist, was dann? Denn die Links postet nun wirklich jeder Netzjunkie.

Den Link hab' ich übrigens beim Stylespion gefunden - auch eine sehr empfehlenswerte Seite!

May 13th, 2008 | permalink

Superkrasses Video

May 13th, 2008 | permalink

Halt die Klappe
Heute möchte ich einen Videocast empfehlen, der auf myspace zu finden ist. Es handelt sich dabei um 'Halt die Klappe' - zwei Menschen, die sich irgendwo im Bereich des öffentlichen Lebens über andere Bereiche des Lebens unterhalten. Zu finden ist das ganze auf dem myspace-Profil oder dem Videokanal von 'Halt die Klappe'. Alternativ kann man das ganze auch bei iTunes als Podcast abonnieren. Um einen Eindruck zu gewinnen, habe ich hier mal vier exemplarische Folgen eingebunden.

Halt die Klappe: Tu die Mäh ma eiei!!


Halt die Klappe: Säulen der Firma


Halt die Klappe: Beischlafbekanntschaft (S.O.T.B. 2)


Halt die Klappe: Groß und Klein


May 6th, 2008 | permalink

Nett gemeinte Tipps


Unter diesem Bild habe ich gerade vier lieb gemeinte Tipps gefunden, die zielsicher beschreiben wie man das Bild und seinen Charakter mit wenigen Schritten komplett zerstören kann. Da hat wohl ganz offensichtlich jemand meinen Stil nicht verstanden. Als ich mir dann den Photostream der Hilfsbereiten angeschaut habe, hat mich nichts mehr gewundert...

January 12th, 2008 | permalink

Die vierte Gewalt...
...sieht offenbar ihren Stand bedroht. So zumindest bei der Süddeutschen, die am 7.12.2007 zu einem sehr peinlichen, da mit Halbwissen gespickten, Rundumschlag gegen die Blogosphäre ausgeholt hat. Antworten möchte man bei diesem Konglomerat an Anschuldigungen genau so wenig wie man es bei einem geifenden Besoffenen tun möchte, der sich in der U-Bahn darüber beschwert dass früher alles besser war.

January 11th, 2008 | permalink

« older posts »
 | shuffle | list | rss |